Wir starten beim Kraftwerk Rosenbach und folgen dem langen Forstweg durch den Gratschenitzengraben hinauf zur Hahnhütte. Weiter geht es entlang der Roten Wand bis zum Wegende – ab hier leiten uns Steigspuren höher.
Im Sinne des geringsten Widerstandes steigen wir durch steilen Hochwald zum Grat auf und folgen diesem westwärts bis zum Palmisano-Kreuz am Ressmannkogel/Rezmanica (1.724 m). Der anschließende Abschnitt wird anspruchsvoller und weniger eindeutig: Nach einem kurzen Abstieg durch eine Latschengasse queren wir in einen Sattel zum nächsten Graben. Dort erwarten uns einige Auf- und Abstiege, teils ohne erkennbare Steigspuren, dafür mit direktem Latschenkontakt, bis wir den Pfad unterhalb des Kärntner Törls (1.762 m) erreichen. Von diesem steigen wir durch eine Rinne zur Tennspitze (1.895 m) hinauf. Zurück am Steig des Kärntner Törls führt der Weg Richtung Grenze. Sobald es die Latschen zulassen geht es weglos hinauf in Richtung Lepa Plevelnica (1.959 m), von wo wir dem Grat bis zum Bärenkogel/Visoki Kurjek (1.973 m) folgen.
Der Rückweg bringt uns zum Mlinzasattel. Der alte Steig von dort zur Mlinzaalm sollte allerdings nicht mehr begangen werden – er ist stark überwuchert und endet abrupt an einem neuen Forstweg, dem wir anschließend ins Tal folgen.
Die Route ist ein Wechselspiel zwischen langen Forstwegpassagen und alpinen Abschnitten. Die Distanz und damit Tourlänge, sowie die teils schwierige Wegfindung sollten nicht unterschätzt werden – belohnt wird man dafür mit absoluter Einsamkeit.
Impressionen























































