Eine abwechslungsreiche Rundtour über das Seeschartl.
Vom Bahnhof in Mallnitz starte ich im Morgengrauen zur Rabischschlucht, wo der Mallnitzbach für eine imposante Geräuschkulisse sorgt. Über die alte Bahntrasse, die nunmehr als Wander- und Radweg dient, spaziere ich ins Kaponigtal. Bei der Bodenhütte wechselt der Forstweg dann zum Steig, dem man zuletzt über eine Steilstufe hinauf zum Moosboden bzw. zur Moosbodenhütte folgt. Nach einer ersten Stärkung geht es erneut sehr steil höher, um dann nach mehreren Schuttfeldern wieder in sanftes Almgelände zu gelangen. Über viele Blöcke steigt man vorbei an der Ochladinlack’n letztendlich zum Seeschartl hinauf. Weglos aber tendenziell immer in Gratnähe geht es zum Gipfel des Ochenladinspitz (der Vorgipfel wird von einem Stock geziehrt; der Hauptgipfel hat keine Markierung). Beim Abstieg wird noch der Dullater Nock (2.638) besucht, der nur wenige Minuten vom Seeschartl entfernt liegt. Nach dem Abstieg zum wunderschön gelegenen Arthur-von-Schmid-Haus folgt die nächste Stärkung, bis es durch das schöne Dösental über mehrere Steilstufen wieder zurück nach Mallnitz geht.
Mit über 30 Kilometern und ca. 2.000 Hm ist diese landschaftlich reizvolle Tour trotz geringer technischer Schwierigkeiten nicht zu unterschätzen. Der Genussspecht übernachtet wohl im Arthur-von-Schmid-Haus und hat dann die Möglichkeit, das Säuleck, die Dösener Spitze, oder einen der weiteren Gipfel im inmittelbaren Umkreis einzubauen. Mit Ruftaxi/Wanderbus kann die Tour auch gekürzt werden. Vielen Dank an Karl Plohovic für die Inspiration.
Impressionen

























































































